Hepa-Merz® – Wirkweise

 

Hepa-Merz® aktiviert die körpereigene Ammoniakentgiftung

Hepa-Merz® enthält den Wirkstoff L-Ornithin-L-Aspartat. Sowohl L-Ornithin als auch L-Aspartat sind körpereigene Aminosäuren. Sie spielen bei mehreren Prozessen im Körper eine wichtige Rolle, darunter auch beim Leberstoffwechsel zur Entgiftung von Ammoniak. Ammoniak ist eine neurotoxische Substanz (Nervengift), die unter anderem bei der Verdauung von Protein (Eiweiß) im Darm gebildet wird.

 

Bei chronischen Lebererkrankungen: eingeschränkte Entgiftungsleistung der Leber

In der gesunden Leber wird Ammoniak über die Bildung von Harnstoff und Glutamin entgiftet und über die Nieren ausgeschieden. Bei chronischen Lebererkrankungen ist diese Entgiftungsleistung eingeschränkt, Ammoniak kann nicht mehr ausreichend durch die Bildung von Glutamin und Harnstoff entgiftet werden. Ammoniakreiches Blut gelangt ins Gehirn und verursacht dort eine Störung der Gehirnfunktion, die man als leberbedingte Hirnleistungsstörung bzw. als hepatische Enzephalopathie bezeichnet. Symptome sind meist Müdigkeit, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, eine verminderte Leistungsfähigkeit und verzögertes Reaktionsverhalten beim Führen eines Fahrzeugs oder beim Bedienen von Maschinen.

 

Mehr zur hepatischen Enzephalopathie (HE) erfahren Sie hier.

 

Einzigartiges duales Wirkprinzip von Hepa-Merz®

L-Ornithin-L-Aspartat ist der einzige derzeit verfügbare Wirkstoff zur Behandlung von Hirnleistungsstörungen bei chronischen Lebererkrankungen, der die beiden wichtigen Stoffwechselwege der körpereigenen Ammoniakentgiftung stimulieren kann:

  • den Harnstoffzyklus in der Leber
  • die Glutaminsynthese in Leber, Muskel und Gehirn

Dadurch bewirkt Hepa-Merz® eine Senkung des krankhaft erhöhten Blut-Ammoniakspiegels. Ammoniak kann somit das Gehirn nicht länger schädigen und die geistige Leistungsfähigkeit kann gebessert werden.

 

 

Die Wirkweise von Hepa-Merz® in einem Kurzfilm anschaulich in 3D dargestellt